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Der Bahnhof Berlin
Oranienburger Straße
der Berliner S-Bahn
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Bahnhof Oranienburger Straße - S-Bahn Berlin

Der Bahnhof Oranienburger Straße in Berlin. Zwischen 1961 und 1990 war der Bahnhof Oranienburger Tor ein Geisterbahnhof, dem städtischen Nahverkehr von Ostberlin stand er nicht zur Verfügung. Hier fuhren die S-Bahnen durch, bewacht wurde der Bahnsteig von den Genossen der Grenztruppen der DDR. Seinerzeit fuhren die Züge von Humboldthain bis Anhalter Bahnhof bis auf den Umsteigehalt an der Friedrichstraße von Westberlin unter Ostberberlin wieder nach Westberlin hindurch. Der Bahnhof Oranienburger Straße befindet sich im Nord-Süd-Bahntunnel und wurde am 27. Juli 1936 eröffnet und der S-Bahn-Betrieb hier aufgenommen. Am 13. August 1961 wurde dieser Bahnhof bedingt durch den Mauerbau für den Fahrgastverkehr geschlossen, die S-Bahnen fuhren ab da ohne Halt durch den Bahnhof. Erst nach dem Fall der Berliner Mauer wurde dieser Bahnhof am 1. September 1990 wieder für den Personenverkehr geöffnet. Das war ein herrliches Reisegefühl und es brachte Spass durch die Geisterbahnhöfe zu fahren. Man fuhr im Stadtbahner, dem ET 165, der DR-Baureihe 275 mit seinem herrlichen Motorengeheuel, den Schienenstössen und auf Holzbänken wenn die nicht gerade schon von der BVG so modernisiert waren das sie über (Plastik-)-Systemsitze verfügten. Die Geisterbahnhöfe waren abgedunkelt, es hing dort noch die Werbung von 1961 und es waren dort immer wieder Genossen der Grenztruppen zu sehen.

Digi Foto: IMGP7533.JPG
Digi Fotos 0190 (D6/D7/#09)
Foto: Lars Brüggemann

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