Die Lüchow-Schmarsauer-Eisenbahn
LSE
und ihr Wismarer Schienenbus
Der Wismarer Schienenbus der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn
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Der ehemalige T 141 der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn bei der Deutschen Museums-Eisenbahn GmbH am Endbahnhof Bessunger Forsthaus.

Digi Foto: IMGP4182.JPG
Digi Fotos 0190 (D19/D7/D2009)
Foto: Lars Brüggemann

www.museumsbahn.de


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Der "rasende Lemgower" wie er auch genannt wurde... - Der Wismarer Schienenbus der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn

Einstmals fuhr von Lüchow die Lüchow-Schmarsauer-Eisenbahn (LSE) nach Schmarsau. Hier steht der Wismarer Schienenbus der T 141 der LSE vor dem Lokschuppen der LSE in Lüchow. Man hatte dort noch einen stärkeren Triebwagen, den T 156, dieser hatte dann auch mal Güterwagen mitgezogen. Links unten befindet sich der schwarze Kasten mit der Webasto Heizung.

Foto: Sammlung Lars Brüggemann


Foto CD 039, Dia

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Mit dem Bau der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn durch den Lemgow wurde im März 1911 begonnen und im Dezember 1911 ging die Bahn dann in Betrieb. Damals wie heute, wurde die Eröffnung gebührend gefeiert. Zwei Hanomag Dampfloks beschaffte sich die Bahn im Jahre 1911, die Lok 1 und spätere 323 mit der Fabriknummer 6317 und die Lok 2 und spätere 324 mit der Fabriknummer6318. Die Dampfloks waren dreiachsige Cnt2 Lokomotiven.Seinerzeit war eine Verlängerung von Schmarsau bis nach Salzwedel vorgesehen, zu der es dann aber nie kam. Die Bahn bekam nie viele Kunden, neben dem Personenverkehr wurden vorwiegend forst- und landwirtschaftliche Güter mit der Bahn transportiert. Von den 1920er Jahren bis zum Beginn der 1930er Jahre wurde Rasenerz im Lemgo abgebaut, das mit der Bahn abtransportiert wurde. Lange Zeit wurde Eisen fast nur aus Rasenerz oder Sumpferz gewonnen, den sogenannten "sekundären Erzlagern". Erz aus Bergwerken kommt dagegen aus einem primären Lager. Das Rasen- und Sumpferz findet sich in Gegenden mit stark eisenhaltigen Böden. Diese Erze gelten als sehr mager und sind heute nicht mehr "abbauwürdig". Das Rasenerz aus dem Lemgow wurde dann mit der Bahn in das Ruhrgebiet befördert. So wurde eben auch im Lemgow Rasenerz geschürft. Mit Feldbahnen wurde das Rasenerz zu den Bahnhöfen Oerenburg und Großwitzeetze transportiert und dort auf die große Eisenbahn verladen.
Einen kurzen Aufschwung erlebte die Bahn nach dem Zweiten Weltkrieg. Es waren Hamsterer die aus der "Ostzone" über die grüne Grenze kamen und mit der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn (LSE) weiter fuhren. Die Hamsterer gaben der Bahn dann seinerzeit auch den Namen "Heringsexpress". Durch die Teilung Deutschlands lag die Strecke im "Zonenrandgebiet". Die Zonenrandförderung bescherte der Bahn Besserungen, so kam ein zweiter Triebwagen, der VT 156, und eine Diesellok, die V 261, hinzu. Die V 261 wurde im Jahr 1941 von Schwartzkkopff gebaut und ist noch heute bei der Almetalbahn in Amstedt-Segeste erhalten. Von der Dampflok konnte man sich dann verabschieden und auf die Dieseltraktion umstellen. Auch Busse wurden beschafft, noch heute fährt die LSE Busverkehr.
Der Güter- und Personenverkehr verlagerte sich Ende der 1960er jedoch auf die Straße. Mit dem 31. März 1969 wurde der Betrieb eingestellt und die Strecke daraufhin abgebaut. Nur die Anschlussgleise in Lüchow wurden weiter bedient, die Diesellok wurde von einem Zweiwegeunimog abgelöst.
Im Jahr 1932 ging die Betriebsführung der Bahn an das Landeskleinbahnamt Hannover über. Das Landeskleinbahnamt sorgte für eine Erneuerung bei der Lüchow Schmarsauer Eisenbahn und es wurde ein Wismarer Schienenbus beschafft, der T 1 (später T 141) der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn wurde am neunten Februar 1933 mit der Fabrik Nummer 20203 an die Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn geliefert. Nach der Einstellung der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn 1969, kam der Schienenbus 1972 zu der "Arbeitsgemeinschaft historische Eisenbahn e.V." nach Bodenburg. In Bodenburg wurde an dem Fahrzeug etwas gearbeitet, auch wenn er dort nie so recht fahrfähig aufgearbeitet wurde. Von Bodenburg gelangte er in das Eisenbahmuseum Darmstadt-Kranichstein wo er heute betriebsfähig zu besichtigen ist.
Die Fahrgäste auf der Strecke kannten sich alle denn die Gegend war sehr schwach besiedelt, es fuhren so auch so gut wie nur Einheimische mit. Die Bahn hatte eine ganz besondere Atmosphäre, da in diesem Kreis sehr wenig Menschen lebten und hier eben jeder, jeden kannte und jeder Fremde sofort auffiel. Es ging hier gemächlich zu und in Lüchow gab es natürlich eine Bahnhofskneipe.

Die Bahnhöfe und Haltepunkte der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn:

-Lüchow Süd
-Woltersdorf
-Oerenberg
-Thurau
-Lichtenberg
-Schweskau
-Prezier
-Großwitzeetze
-Bockleben
-Schmarsau

www.lse-bus.de

Der Bahnhof Lüchow

Glücklicherweise fahren hin und wieder auch mal Personenzüge nach Lüchow, eine Stadt die heute sonst vorrangig mit dem Auto im Personenverkehr erschlossen ist. Am 13. Mai 2012 steht der EVB-Triebwagen 154 vor dem Bahnhofsgebäude von Lüchow.

Digi Foto: IMGP4182.JPG
Digi Foto
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Foto: Lars Brüggemann

www.jeetzeltalbahn.de

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Der Lokschuppen der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn

Der ehemalige Lokschuppen der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn in Lüchow, aufgenommen am 18. September 2011.

Digi Foto: IMGP4012.JPG
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Foto: Lars Brüggemann


Das ehemalige Bahnbetriebswerk und der ehemalige Lokschuppen der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn in Lüchow, aufgenommen am 18. September 2011.

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Foto: Lars Brüggemann

Bahnhof Lüchow Süd der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn

Eine Weichenlaterne im ehemaligen Bahnbetriebswerk der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn in Lüchow Süd, aufgenommen am 18. September 2011.

Digi Foto: IMGP4037.JPG
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Foto: Lars Brüggemann

Bücher und Bildbände von Lars Brüggemann - für weitere Informationen klicken Sie hier - Bildband - Die Alsterdampfer in Hamburg
Busse der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn

Einige Busse der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn in Lüchow auf dem Betriebshof von Irro, aufgenommen am 13. Mai 2012.

Digi Foto: IMGP9491.JPG
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Foto: Lars Brüggemann

Die Lok 261 der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn

Bei der Almetalbahn in Almstedt-Segeste steht heute die Lok 261 der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn. Hier steht sie am 17. August 2008 gemeinsam mit der V 20 022 im Bahnhof Almstedt-Segeste.
Digitalfoto, Foto: Lars Brüggemann

www.almetalbahn-online.de

die Lüchow-Schmarsauer-Eisenbahn (LSE)
Der Fahrplan der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn GmbH, Sommer 1968.
Sammlung Lars Brüggemann

www.larsbrueggemann.de