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Die Corona-Maskerade
im ÖPNV
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Zum Beginn der Corona-Pandemie hiess es in Deutschland man bräuchte keine Masken, die würden nur andere schützen aber nicht sich selbst. Kritiker vermuten die Behauptung und Aussage wurden darum getätigt weil in Deutschland zu dem Zeitpunkt einfach nicht genug Masken zur Verfügung standen. Wer es zu diesem Zeitpunkt bereits wagte eine Maske zu tragen wurde mehr als schief angesehen, über so einen wurde geschmunzelt, man hielt für vermummt, setzte ihn gleich mit einer Burkafrau und man hielt ihn für bekloppt. Doch mit dem Beginn der Corona-Pandemie ging in Bussen und Bahnen die Angst um. Es traute sich kaum noch jemand mit Bussen und Bahnen zu fahren, diese waren gespenstisch leer. Aber auf den Straßen ging zeitweise das Leben so weiter als wäre nichts passiert und gäbe es kein Corona und keine Ansteckungsgefahr.

Mit der Einführung der Maskenpflicht in Bussen, Geschäften, Supermärkten und anderen geschlossenen Räumen vergiftete sich zunehmend die Stimmung. Busfahrer, Schaffner und natürlich Sicherheitsdienste im öffentlichen Nah- und Fernverkehr wurden scharf gemacht auf Teufel komm raus die Maskenpflicht durchzusetzen. Die Stimmung unter Fahrgästen, zwischen Busfahrern und Fahrgästen und in der ganzen Gesellschaft vergiftete sich zunehmend. Bundesländer begonnen sich in Bussgeldern für Fahrgäste in Bahnen, Bussen und Bahnhöfen mit Bussgeldern zu übertrumpfen. Das auch eher dort wo man keine Gewalttätigkeiten befürchten muss, um so harmloser desto energischer die Belehrung und das Bussgeld. Dauernde Durchsagen das man die Maske zu tragen hat, später auch die Durchsage das man sich unbedingt auch die Maske über die Nase ziehen muss (auch wenn dann dauernd die Brille beschlägt). Wer aus gesundheitlichen Gründen die Maske nicht tragen kann wird diskriminiert, er muss sich fortwährend rechtfertigen und hin und wieder reicht nicht mal die Vorlage von einem Attest. Die ODEG (Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft) schrieb in einer Presseinformation vom 28. August 2020: "Der Partner der ODEG für die Bestreifung und Sicherheit im Zug ist die WISAG Dienstleistungsholding GmbH (www.wisag.de). Die Teams der WISAG werden das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung einfordern und durchsetzen. Letztlich geht es um ein freundliches, aber bestimmtes Daraufhinweisen, dass eine Mund-Nase-Bedeckung im ÖPNV Pflicht ist und um Deeskalation. Nichtsdestotrotz: Bei Zuwiderhandlung und Verweigerung kann ein offizielles Betretungsverbot des Zuges ausgesprochen werden." Vielen Fahrgästen im ÖPNV wurde das dann zu blöd, sie stiegen um aufs Fahrrad oder Auto. Einige Fahrgäste laufen dann sogar lieber ganz zu Fuß. Bei dem Auto ist dann auch ein interessanter Punkt. Wer mit dem Auto fährt ist von der Gefahr ein Bussgeld zahlen zu müssen weil er keine Maske trägt oder die nur mal verrutscht ist weitgehend verschont. Wenn der Autofahrer nun bei Lidl oder Edeka einkaufen geht muss er theoretisch und auch praktisch natürlich auch die Maske aufsetzen. Doch im Supermarkt hört man nicht alle fünf Minuten das man die Maske aufsetzen soll und man läuft auch nicht Gefahr das da ein Sicherheitsdienst lauert ein Bussgeld kassieren zu können. Medial werden auch nur Maskenverweigerer in Bus und Bahn aber nicht in Supermärkten gefühlt kriminalisiert oder als Corona-Leugner abgestempelt. Und in Supermärkten findet man viele Kunden ohne Masken oder die ihre Maske auf halbacht mit der "Laschet-Technik", also Nase frei, tragen. Das Schlimmste was diese Leute zu befürchten haben ist ermahnt zu werden, aus dem Laden rauszufliegen und bei kompletter Uneinsichtigkeit dann doch mal von der Polizei ein Bussgeld aufgebrummt zu bekommen. Aber in Supermärkten wachen keine Polizisten oder Sicherheitsdienste kassieren Bussgelder die in Kasse vom Supermarkt fliesst. Nur warum eigentlich? Werden hier Autofahrer priviligiert behandelt? Es gibt Fachleute die vermuten man möchte so Fahrgäste zum Umstieg aufs Auto bewegen, sei es weil es die Autoindustrie so wünschen könnte oder weil die Fahrgastzahlen im ÖPNV zunehmend steigen und man der Nachfrage nicht mehr nachkommt und so die Fahrgastzahlen langfristig wieder reduzieren möchte. Nur das sind unbestägte Vermutungen.

Und dann kam mancherorts die Desinfizerei von Händen. Einzelhändler wie Modellbahnläden mussten von ihren Kunden verlangen vor dem Betreten vom Laden sich die Hände mit irgendeiner Plörre zu desinfizieren ohne die Möglichkeit zu haben diese Plörre hinterher wieder mit Wasser und Seife abzuwaschen. Supermärkte hatten zeitweise ihre Einkaufswagen mit seltsamsten Reinigungsmitteln die im Sortiment waren desinfiziert, so Fensterreiniger und was auch immer. Der Blablabus kam auch auf die Idee das sich die Fahrgäste vor dem Einsteigen in den Bus die Hände desinfizieren müssen. Wenn da kein Desinfektionsmittelspender hing standen da auch schon mal Busfahrer mit der Flasche Glasreiniger und sprühten damit jedem Fahrgast die Hände ein. Das klebte dann und hat gestunken. Wer im Blablus dann schlau war hat sich danach gleich die Finger in der Toilette vom Bus gewaschen.

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Die Anordnung zum Mund-Nasen-Schutz in der Corona-Krise

In der Corona-Krise wurden viele Menschen die keine Lust hatten oder aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen wollten oder konnten die ständige Ermahnung und Anordnung zum Masken-Tragen zum Alltag: An einer VHH-Fartzielanzeige von der Haltestelle Bahnhof Holstenstraße der Buslinien M3 und X3 steht im Laufband: "Bitte achten Sie darauf dass auch Ihre Nase vollständig mit einer Maske bedeckt ist. In Bussen, Bahnen und an Haltestellen ist ein Mund-Nasen-Schutz Pflicht". Diese Anordnung wird an Bushaltestellen meistens missachtet. Welcher Fussgänger der eine Bushaltestelle für ein paar Meter passiert, setzt sich denn schon seine Mund-Nasen-Bedeckung auf?

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Foto: Lars Brüggemann

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Die Corona-Pandemie mit der Pflicht in Bus und Bahn Masken tragen zu müssen

In Dagebüll Mole informiert oder wirbt die NEG Niebüll: "Covid-19: Beim Ein- und Ausstieg bitte alle benutzen und Mund- und Nasenbedeckung tragen!" In der Bahn muss natürlich während der Corona-Pandemie die Maske getragen werden.

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Digi Fotos 0324
(D7/D9+#20)
Foto: Lars Brüggemann

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